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Natürlich Stressabbau lernen mit Naturparkhotel Lambrechterhof****

Warum Waldbaden eine Wisseschaft ist

Waldbaden ist das neue Spazierengehen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen in der Obersteiermark. Seit den 80er Jahren wird der „Biophilia-Effekt“, das Phänomen von Umweltmedizinern, Naturpädagogen und Ökopsychosomatiker untersucht, warum uns der Wald so gut tut und warum er sogar heilend sein kann.

Beim Waldbaden aktivieren wir unsere Sinne, gehen in Beziehung mit dem was so rund um uns herum ist und kommen dabei unserer eigenen Natur – sprich uns selbst – sehr viel näher.

Waldbaden in St. Lambrecht - Zertifiziert mit dem österreichischen Wandergütesiegel

Wussten Sie, dass Pflanzen im Wald kommunizieren und dabei sogenannte Terpene (chemische Verbindungen) in die Luft abgeben? So warnen diese ihre Nachbarn vor Angreifern und Schädlingen, die daraufhin ihr Immunsystem hochfahren, um sich zu schützen. Forscher der Nippon Medical School in Tokio haben herausgefunden, dass Menschen diese Signale auch empfangen und das Immunsystem aktiviert wird.

 

 

Therapien berücksichtigen die Terpene. Dadurch werden:

  • Körperfremde Keime bekämpft, sogar körpereigene Krebszellen
  • Herz-Kreislauf-System geschützt
  • Herz und Gefäße gestärkt
  • Der Parasympatikus, der sogenannten Ruhenerv aktiviert, der für Stoffwechsel, Erholung und den Aufbau körpereigener Reserven verantwortlich ist
  • Stresshormone abgebaut und der Blutdruck gesenkt

Diese Effekte des Waldbadens sind wissenschaftlich belegt. Das Waldbaden ist sowohl in Japan als auch in den USA eine von den staatlichen Behörden anerkannte Therapie.

 

Die Heilkraft des Waldes

Die Heilkraft des Waldes hat mit unserer tiefen Verbundenheit zu all diesen lebendigen Prozessen zu tun, mit unserer ursprünglichen Heimat. Wir Menschen sind eingebunden in das Netzwerk Natur, nur deshalb reagieren unser Körper und auch unsere Seele auf diese nonverbale Kommunikation des Waldes.

Der Wald

Der Wald und dessen fast schon „Zauberkräfte“, was unsere körperliche und seelische Gesundheit angeht, ist derzeit in aller Munde. Doch woher dieses plötzliche Interesse an etwas, das ja eh schon immer da war und noch dazu so direkt vor unserer Haustüre – zumindest im ländlichen Raum?
Je mehr wir Menschen uns von unserer „High-Tech-Gesellschaft“ übermannen lassen, je moderner unsere Häuser, Autos und Handys werden, desto weiter entfernen wir uns von unserem eigentlichen Zuhause – der Natur. Wir sind mitten drin und doch so weit entfernt, in einer Welt, die maßlos und schnelllebig ist. 

Die Natur

Der Gegenpol dazu – die Natur – und hier insbesondere der Wald werden dadurch immer mehr zum Sehnsuchtsort. Einer Sehnsucht nach Einfachheit, nach klaren Ordnungen und nach Natürlichkeit. Alles geht wie von selbst, scheinbar ohne Anstrengung sprießt und gedeiht es in einer unbeschreiblichen Lebendigkeit gerade jetzt im Frühling, erfährt seinen Höhepunkt im Sommer, trägt Früchte im Herbst und legt sich im Winter zur Ruhe.

Claudia Gruber  

Zertifizierte Natur- und Landschaftsvermittlerin, NaturLese Trainerin und derzeit in Ausbildung an der Schule für Naturtherapie in Oberegg/D 
Obfrau der Naturpark Auszeit – Verein zur Förderung der Salutogenese